Eine Fassadenreinigung kann das Erscheinungsbild eines Hauses deutlich verbessern, Algen und Verschmutzungen entfernen und den Wert der Immobilie erhalten. Gleichzeitig stellen sich viele Hausbesitzer berechtigterweise die Frage: Welche Nachteile hat eine Fassadenreinigung?
Trotz dieser Pluspunkte gibt es Nachteile der Fassadenreinigung, insbesondere wenn sie falsch oder mit ungeeigneten Methoden durchgeführt wird.
Deshalb schauen wir uns in diesem Beitrag die wichtigsten Risiken an und erklären, warum eine professionelle Durchführung so entscheidend ist.
Welche Nachteile hat eine Fassadenreinigung?
Viele Hausbesitzer stellen sich die Frage: Welche Nachteile kann eine Fassadenreinigung mit sich bringen? Die Antwort ist klar – sie entstehen fast immer durch unsachgemäße Ausführung. Wird mit zu viel Druck oder ungeeigneten Mitteln gearbeitet, kann aus einer eigentlich sinnvollen Maßnahme schnell ein teurer Schaden werden.
Zu den häufigsten Fassadenreinigung Nachteilen zählen:
- Beschädigte Putzschichten: Zu hoher Wasserdruck löst nicht nur Schmutz, sondern auch den Putz – oft unsichtbar im ersten Moment, aber mit langfristigen Folgen.
- Feuchtigkeit in der Fassade: Dringt Wasser in Risse oder hinter die Dämmung ein, können Schimmel, Frostschäden oder sogar Algenneubefall die Folge sein.
- Umweltrisiken: Aggressive oder nicht biologisch abbaubare Reinigungsmittel belasten Böden, Pflanzen und im schlimmsten Fall sogar das Grundwasser.
- Schnelle Wiederanschmutzung: Ohne professionelle Imprägnierung setzt sich neuer Schmutz besonders schnell fest – teils sogar schlimmer als zuvor.
- Verlust von Garantieansprüchen: Bei gedämmten Fassaden (WDVS) kann eine nicht fachgerechte Reinigung dazu führen, dass Herstellergarantien erlöschen.
All diese Fassadenreinigung Nachteile sind vermeidbar – aber eben nur, wenn mit Fachwissen und dem richtigen System gearbeitet wird. Wer selbst zur Lanze greift oder auf Billiganbieter setzt, spart an der falschen Stelle.
Warum entstehen diese Nachteile überhaupt?
Die meisten Nachteile bei einer Fassadenreinigung entstehen nicht durch die Reinigung an sich – sondern durch die Art und Weise, wie sie durchgeführt wird. Oft liegt das Problem bei falschem Equipment, mangelndem Fachwissen oder schlicht an fehlender Erfahrung.
Besonders riskant wird es, wenn Hausbesitzer selbst Hand anlegen oder Dienstleister beauftragen, die nicht auf Fassaden spezialisiert sind. Denn was auf den ersten Blick einfach aussieht, erfordert in Wahrheit ein tiefes Verständnis für Aufbau und Material der Fassade.
Häufige Ursachen für Schäden sind:
- Der Einsatz von Hochdruckreinigern: Was bei der Einfahrt gut funktioniert, kann an der Fassade verheerend wirken. Standardgeräte aus dem Baumarkt arbeiten mit Drücken zwischen 120 und 180 bar – viel zu stark für verputzte oder gedämmte Oberflächen.
- Aggressive Reinigungsmittel:: Mittel mit Chlor oder anderen scharfen Chemikalien greifen nicht nur den Schmutz an, sondern auch die Fassadenstruktur. Zudem sind sie häufig nicht umweltverträglich.
- Fehlendes Wissen über Fassadenaufbau: Wer nicht erkennt, ob es sich um einen mineralischen Putz, ein WDVS oder eine Klinkerfassade handelt, kann mit der falschen Methode mehr Schaden als Nutzen verursachen.
- Keine Nachbehandlung: Wird nach der Reinigung keine Imprägnierung aufgetragen, ist die Fassade ungeschützt. Schmutz, Algen und Feuchtigkeit setzen sich dadurch noch schneller wieder fest.
Aus der Praxis wissen wir: Viele dieser Probleme entstehen aus Unwissen – nicht aus bösem Willen. Deshalb ist es umso wichtiger, auf professionelle Verfahren und erfahrene Anbieter zu setzen.
Warum Hochdruckreiniger an der Fassade großen Schaden anrichten können
Viele Schäden, die nach einer Fassadenreinigung auftreten, lassen sich auf einen einzigen Fehler zurückführen: den Einsatz von Hochdruckreinigern. Was auf Terrassenplatten oder Einfahrten scheinbar gut funktioniert, ist für Hausfassaden oft viel zu aggressiv.
Handelsübliche Hochdruckreiniger arbeiten mit einem Druck von bis zu 180 bar. Das mag für Betonflächen ausreichend sein – bei verputzten oder gedämmten Fassaden führt dieser Druck jedoch schnell zu ernsthaften Problemen.
Die häufigsten Folgen sind:
- Abgesprengte Putzschichten: Durch den hohen Druck wird nicht nur der Schmutz, sondern auch die Oberfläche der Fassade abgetragen – manchmal erst in kleinen, kaum sichtbaren Bereichen, die später umso teurere Schäden verursachen.
- Mikrorisse und feine Schäden: Diese unsichtbaren Haarrisse sind tückisch. Sie öffnen die Oberfläche für Feuchtigkeit und die kann sich im Inneren der Fassade ausbreiten, ohne dass es sofort auffällt.
- Fleckige Reinigungsergebnisse: Besonders gefährlich wird es, wenn der Druck Wasser in die Fassadenschichten drückt. Vor allem bei Wärmedämmverbundsystemen (WDVS), die dafür sehr anfällig sind.
- Fleckige Reinigungsergebnisse: Gerade bei mineralischen Putzen entstehen ungleichmäßige Farbbilder, wenn einzelne Bereiche zu stark oder zu lange behandelt wurden.
Kurz gesagt: Was auf den ersten Blick nach einer schnellen Lösung aussieht, kann langfristig zu erheblichen Folgekosten führen. Deshalb gilt: Finger weg vom Hochdruckreiniger an der Fassade. Es sei denn, Sie sind absolut sicher, was Sie tun.
Warum chlorhaltige Mittel der Fassade und Umwelt schaden
Manchmal scheint der Griff zu aggressiven Reinigungsmitteln verlockend. Besonders Chlor wird oft empfohlen, um Algen, Moose oder andere biologische Verschmutzungen schnell zu entfernen. Doch dieser Weg ist trügerisch – und bringt mehr Probleme als Lösungen.
Chlor wirkt zwar kurzfristig, ist aber alles andere als nachhaltig. Die aggressive Wirkung betrifft nicht nur die Algen, sondern auch die Fassadenstruktur. Mineralische Putze oder empfindliche Oberflächen können dauerhaft geschädigt werden. Farbschichten bleichen aus, die Oberfläche wird porös und verliert ihre Schutzfunktion.
Noch gravierender sind die Auswirkungen auf die Umwelt. Beim Einsatz von Chlor gelangt ein Teil des Mittels zwangsläufig in den Boden oder ins Oberflächenwasser. Pflanzen, Rasenflächen und Mikroorganismen nehmen Schaden, vor allem wenn keine Schutzmaßnahmen getroffen werden. In vielen Gemeinden ist der Einsatz solcher Reinigungsmittel im Außenbereich aus genau diesen Gründen untersagt.
Auch für die Gesundheit stellt Chlor ein Risiko dar. Bereits beim Auftragen können sich Dämpfe bilden, die Augen und Atemwege reizen. Kommt es zu Hautkontakt, drohen Verätzungen oder allergische Reaktionen.
Und das vielleicht größte Problem: Chlor beseitigt zwar sichtbare Verschmutzungen, verhindert aber nicht, dass sie wiederkommen. Ohne eine anschließende Imprägnierung fehlt der Fassade der Schutz, den sie nach der Reinigung dringend braucht. Die Folge ist oft eine noch schnellere Wiederanschmutzung – verbunden mit Frust und erneuten Kosten.
Wer auf chlorhaltige Reinigungsmittel setzt, entscheidet sich für eine kurzfristige Lösung mit langfristigen Nachteilen. Umwelt, Gesundheit und die Bausubstanz zahlen den Preis. Eine professionelle Reinigung braucht keine aggressiven Chemikalien, sondern setzt auf abgestimmte, schonende und gleichzeitig wirksame Systeme.
Warum gedämmte Fassaden besonders anfällig für Schäden sind
Gedämmte Fassaden erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit. Sie sparen Heizkosten, verbessern das Raumklima und gelten als umweltfreundlich. Doch genau diese Systeme reagieren besonders empfindlich auf falsche Reinigungsmethoden. Wer hier nicht genau weiß, was er tut, riskiert gravierende Schäden – oft mit hohen Folgekosten.
Ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) besteht aus mehreren sensiblen Schichten. Wird mit zu hohem Wasserdruck gearbeitet oder dringt durch feine Risse Wasser hinter die Dämmplatten, kann sich dort Feuchtigkeit über längere Zeiträume stauen. Die Dämmwirkung verschlechtert sich, es entstehen Kältebrücken, und im schlimmsten Fall droht Schimmelbildung – unbemerkt und schleichend.
Besonders problematisch ist dabei, dass viele Schäden im Inneren entstehen und von außen zunächst kaum sichtbar sind. Erst wenn sich dunkle Flecken oder abplatzender Putz zeigen, ist es oft schon zu spät. Eine aufwendige Sanierung kann dann notwendig werden – mit Kosten, die sich durch eine fachgerechte Reinigung leicht hätten vermeiden lassen.
Hinzu kommt ein rechtlicher Aspekt, den viele Hausbesitzer nicht kennen: Bei unsachgemäßer Reinigung können Garantieansprüche gegenüber dem Hersteller des WDVS erlöschen. Das bedeutet, dass selbst berechtigte Reklamationen abgelehnt werden, wenn etwa aggressive Mittel oder zu viel Druck eingesetzt wurden.
Genau deshalb ist bei gedämmten Fassaden besondere Vorsicht geboten. Eine professionelle Reinigung setzt hier auf druckarme Systeme, abgestimmte Reinigungsmittel und eine genaue Analyse der Fassade vorab. Nur so lässt sich verhindern, dass aus einem harmlosen Algenbefall ein ernsthafter Bauschaden wird.
Welche Reinigungsmethoden gibt es – und wo liegen die Unterschiede?
Wenn es um die Reinigung von Fassaden geht, kommen ganz unterschiedliche Methoden zum Einsatz. Doch nicht jede ist wirklich geeignet. Im Gegenteil: Manche Verfahren richten mehr Schaden an, als sie nützen. Deshalb lohnt es sich, die verschiedenen Möglichkeiten genauer zu betrachten.
Die wohl bekannteste Methode ist der Einsatz von Hochdruckreinigern. Dabei wird mit sehr starkem Wasserdruck gearbeitet, um Schmutz und Beläge von der Oberfläche zu lösen. Auf Einfahrten oder Mauern mag das funktionieren, für empfindliche Fassaden ist diese Technik jedoch ungeeignet. Zu häufig kommt es zu abgeplatztem Putz, Wasserschäden im Inneren oder fleckigen Ergebnissen.
Eine weitere häufig genutzte Methode ist die Reinigung mit chemischen Mitteln wie Chlor. Diese Technik verspricht schnelle Ergebnisse, bringt aber gleich mehrere Risiken mit sich. Die aggressive Wirkung kann die Fassade dauerhaft schädigen, schadet der Umwelt und ist in vielen Gemeinden sogar verboten.
Im Vergleich dazu arbeitet die druckarme Systemreinigung, wie wir sie einsetzen, deutlich schonender und zielgerichteter. Hier werden die Reinigungsmittel exakt auf den Fassadentyp abgestimmt. Der Wasserdruck ist reduziert, sodass weder Putz noch Dämmung gefährdet werden. Gleichzeitig sorgt eine professionelle Nachbehandlung mit Imprägnierung dafür, dass die Fassade langfristig geschützt bleibt und deutlich länger sauber bleibt.
Wie eine professionelle Fassadenreinigung Nachteile vermeidet
Die gute Nachricht: All die genannten Risiken lassen sich vermeiden – wenn man weiß, wie. Eine professionelle Fassadenreinigung verfolgt nicht das Ziel, schnell und mit möglichst viel Druck sichtbare Ergebnisse zu erzielen. Stattdessen geht es um eine gründliche, schonende und langfristig wirksame Lösung.
Dabei beginnt alles mit der richtigen Analyse. Vor jeder Reinigung wird die Fassade begutachtet, um Material, Verschmutzungsgrad und bauliche Besonderheiten zu berücksichtigen. Nur so lässt sich sicherstellen, dass die gewählte Methode auch wirklich passt.
Statt Hochdruck kommt eine spezielle, druckarme Reinigungstechnik zum Einsatz. Das bedeutet: Der Wasserdruck ist so eingestellt, dass Schmutz und Algen entfernt werden, ohne dabei die Oberfläche zu beschädigen oder Wasser in die Fassade zu drücken.
Die Reinigungsmittel werden individuell abgestimmt – je nach Art der Fassade, Alter und Zustand. Umweltverträgliche Wirkstoffe sorgen dafür, dass weder Pflanzen noch Boden oder angrenzende Bereiche in Mitleidenschaft gezogen werden.
Besonders wichtig ist der letzte Schritt: die Imprägnierung. Sie wird nach der Reinigung aufgetragen und schützt die Fassade vor schneller Wiederanschmutzung. Wasser perlt ab, Algen haben kaum eine Chance, sich erneut festzusetzen. Das Ergebnis bleibt also nicht nur sichtbar, sondern auch dauerhaft erhalten.
Zusätzlich bietet ein seriöser Anbieter transparente Abläufe, eine kostenlose Probefläche und im Idealfall sogar eine Garantie – damit Sie als Hausbesitzer auf der sicheren Seite sind.
Hat eine Fassadenreinigung Nachteile – oder nur falsche Methoden?
Die Antwort auf diese Frage ist eindeutig: Eine Fassadenreinigung bringt Nachteile nur dann mit sich, wenn sie unsachgemäß durchgeführt wird. Hochdruck, aggressive Reinigungsmittel oder fehlende Fachkenntnisse führen schnell zu Schäden, die vermeidbar gewesen wären.
Richtig ausgeführt ist die Fassadenreinigung hingegen eine sichere und wirksame Maßnahme, um das Erscheinungsbild Ihrer Immobilie zu verbessern und gleichzeitig ihren Wert zu erhalten. Gerade im Vergleich zu einem Neuanstrich bietet sie eine kostengünstige, schnelle und nachhaltige Alternative.
Entscheidend ist dabei die Wahl des richtigen Partners. Eine erfahrene Firma für Fassadenreinigung arbeitet mit druckarmer Technik, abgestimmten Reinigungsmitteln und einer Imprägnierung, die dafür sorgt, dass das Ergebnis nicht nur heute gut aussieht – sondern auch in den kommenden Jahren.
Wenn Sie vermeiden möchten, dass aus kleinen Verfärbungen ein großer Sanierungsfall wird, dann lohnt es sich, frühzeitig zu handeln. Am besten mit einem Anbieter, der nicht nur verspricht, sondern beweist – zum Beispiel mit einer kostenlosen Probefläche direkt bei Ihnen vor Ort.
Professionelle Fassadenreinigung – so werden Nachteile zuverlässig vermieden
Wir als Fachbetrieb Hein Fassadenreinigung arbeiten professionell:
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max. 40–60 bar, besonders fassadenschonend -
Zugelassene Reiniger
fassadenschonend, sicher und materialgerecht -
Systemlösungen
entfernen Algen und Mikroorganismen dauerhaft -
Schutzabdeckungen
sichern Pflanzen, Wege und empfindliche Bereiche -
Auffangwannen & Wasseraufbereitung
umweltbewusst und gesetzeskonform -
Professionelle Imprägnierung
schützt langfristig vor neuer Verschmutzung
Wenn Sie sich unsicher sind, ob eine Fassadenreinigung für Ihr Gebäude sinnvoll ist oder ob Risiken bestehen, dann lassen Sie Ihre Fassade unverbindlich von uns prüfen. Mit unserer Erfahrung aus über 20 Jahren Gipserarbeiten erkennen wir sofort, ob eine Reinigung ausreichend ist oder ob eine Sanierung die nachhaltigere Lösung darstellt.
Egal ob Ihre Fassade verschmutzt, algenbefallen oder bereits beschädigt ist – bei uns sind Sie richtig.
Bei Bedarf kann unser Partnerbetrieb Gipser Hein notwendige Sanierungsarbeiten durchführen.
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Häufige Fragen zu den Nachteilen der Fassadenreinigung
Welche Nachteile hat eine Fassadenreinigung?
Eine Fassadenreinigung kann Nachteile haben, wenn sie mit Hochdruck, ungeeigneten Reinigungsmitteln oder ohne Fachkenntnis durchgeführt wird. Mögliche Risiken sind beschädigte Putzschichten, Feuchtigkeit in der Fassade und eine schnelle Wiederanschmutzung.
Welche Nachteile hat die Hochdruck-Fassadenreinigung?
Die Hochdruckreinigung kann Putz und Oberfläche beschädigen und Wasser hinter die Fassade drücken. Besonders bei gedämmten Fassaden können dadurch langfristige Schäden entstehen.
Wie lassen sich die Nachteile einer Fassadenreinigung vermeiden?
Durch eine professionelle, schonende Reinigung mit angepasstem Druck, geeigneten Reinigern und einer anschließenden Imprägnierung lassen sich die meisten Risiken vermeiden.
Kann eine Fassadenreinigung die Dämmung beschädigen?
Ja, bei falscher Durchführung kann Wasser in die Dämmschicht eindringen. Deshalb ist bei WDVS-Fassaden eine druckarme und fachgerechte Reinigung besonders wichtig.